Eine faszinierende Ausgangslage für einen Roman: Eine Influencerin, die ihr konservatives Familienleben auf einer Farm in den Sozialen Medien zelebriert, wacht eines Tages vermeintlich Mitte des 19. Jahrhunderts auf einer Farm auf und muss das Leben führen, das sie so verherrlicht hat.
Ein Roman über den «Ausverkauf» von Engadiner Dörfern an Touristen, welche die traditionellen Häuser zu Ferienwohnungen umbauen und als Zweitwohnung nutzen. Zwei Hauptpersonen mit verschiedenen Arten, damit umzugehen.
Ein beeindruckendes, irritierendes Buch über das langsame Sterben eines Vaters mit einem kafkaesken Twist, geschrieben in einer poetischen Sprache. Ein Buch, das lange nachhallt.
Der dreiteilige Roman widmet sich je einem Mitglied der chinesisch-amerikanischen Familie Chen: Lily 1999 in New York, ihrem Sohn Nick 2021 in Seattle und ihrer Mutter Mai 2030 in San Francisco.
Ein 14-jähriger Teenager, der auf dem Dach des Nachbarn als Hobby Tauben züchtet. Eine Welt, die sich für seine Familie von einem Tag auf den andern verändert. Ein eindringliches Buch über fundamentalistische Gewalt, Widerstand und Solidarität, geschrieben mit Witz und Galgenhumor.
Die Protagonistin des Romans – wobei die Gattungsbezeichnung Roman auf dem Cover durchgestrichen ist – hat ein Kind aus Sri Lanka adoptiert. Genau wie Ulrike Draesner. Der autofiktionale Text besticht durch die poetisch berührend erzählten Schwierigkeiten einer Eltern-Kind-Annäherung mit einer gelungenen Mischung aus Nähe und Distanz zum Thema.
Ein niederländischer Top-Gehirnchirurg im Ruhestand, eine in der israelischen Wüste verschwundene Tochter, eine saudische Prinzessin und ein durstiger Hund – das sind die Ingredienzien von Leon de Winters neustem Roman.
Eine Mutter, die plötzlich verstirbt, und eine Tochter, die den Nachlass sichtet und versucht zu verstehen, wie die Mutter in die Fängen eines Love Scammers geraten konnte. Allen, die jetzt hochmütig sagen, dass ihnen das nie passieren würde, sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Das Buch der Stunde! Ich bin immer skeptisch, was gehypte Bücher angeht. Nachdem mir Lázár von lesenden Freund:innen aber gleich mehrfach empfohlen wurde, dachte ich, ich fang mal an. Und dann hab ich nicht mehr aufgehört, trotz leichtem Durchhänger gegen Ende.
Eine Frau wird am Strand einer Forschungsinsel angeschwemmt. Auf der kleinen Insel leben nur noch vier Bewohner. Warum ist das Forschungsteam nicht mehr dort? Was will die Frau auf der Insel? Was ist auf der Insel passiert?